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BIOGRAFIE  •  William Fichtner  •  Schwerpunkt: Privates



Geburtsname:
 William Edward Fichtner
  grafik
Für Kollegen/Freunde kurz:  Bill Fichtner
Geburtsdatum:  27. November 1956
Geburtsort:  Mitchell Field Air Force Base, East Meadow, Long Island, New York, USA
Körpergröße:  1,84 m / 6' ½"
Augenfarbe:  blau
Geschwister:  vier Schwestern:  Margaret, Mary, Pamela, Patricia
Eltern:  Patricia († 2009) und William F. Fichtner († 2011)
Familienstand:  geschieden von Betsy Aidem ( ? - 1996 ), 1 Kind mit ihr
                         verheiratet mit Kymberly Kalil Fichtner ( 25.07.98 - aktuell ), 1 Kind mit ihr
Kinder:  Zwei Söhne:  Sam (geb. 1992) und Vangel (geb. im Juni 2002)  
Haustiere:  Seit dem Sommer 2011 ein Portugiesischer Wasserhund (eine Hündin namens Daisy)  
Wohnort:  Glendale bei Los Angeles (seit Mitte 2006), davor ca. 28 Jahre lang New York  
 
Ausbildung: Schule: Maryvale High School, Cheektowaga (bei Buffalo), New York, Abschluss 1974
Studium (Strafjustiz): Farmingdale State College / State University of New York at Farmingdale, N.Y. , 1974-76
  Studium (Strafjustiz): State University of New York, in Brockport, New York, 1976-78
  Abschluss des Studiums: 1978 mit dem Titel "Bachelor of science degree in criminal justice"
Schauspielausbildung: American Academy of Dramatic Arts, New York City    
 

Die Kindheit: William - oder einfach nur kurz Bill - wurde in einem Hospital der Mitchell Field Air Force Base auf Long Island/NY geboren. Das kommt daher, dass sein Vater damals dort als Major der Air Force stationiert war. Kurz nach Bills Geburt zog die Familie nach Cheektowaga um, einen Vorort von Buffalo. Das liegt ganz im nordwestlichen Teil des Bundesstaates New York, nahe des Eriesees und der Niagara Wasserfälle, und auch dicht an der kanadischen Grenze.
Als Bill etwa 10 Jahre alt war ließen sich die Eltern scheiden und der Vater zog aus, was Bill damals sehr getroffen hatte. Das Geld war oft knapp und so wuchs er mit seinen Schwestern und der Mutter in bescheidenen, aber glücklichen Verhältnissen auf. Bill ist ein Familienmensch, er hat auch heute noch engen Kontakt zu den Geschwistern und stand seiner im Dezember 2009 verstorbenen Mutter immer sehr nahe. Mit seinem Vater, der im Mai 2011 verstarb, traf er sich bis dahin auch immer wieder.
Wie man an Bills Nachnamen erkennen kann, entstammt er einer Familie mit deutschen Wurzeln. Sowohl die Mutter als auch der Vater hatten/haben deutsche Vorfahren. Zu Deutschland hat Bill aber weiter keinen Bezug, er spricht die Sprache nicht und war bis jetzt nur ein einziges Mal wegen Dreharbeiten hier im Land (für zwei Wochen in Berlin, als "Equilibrium" gedreht wurde).
Der Name Fichtner wird in den USA übrigens "Fickner" ausgesprochen.

Start der Karriere: Als William ein Kind/Jugendlicher war, arbeitete ein Freund der Familie bei der Polizei. Dieser besuchte die Fichtners immer mal mit seinem Dienstwagen und dabei trug er auch seine Uniform. William fand das klasse und er mochte diesen Mann sehr. Er nahm ihn sich als Vorbild und wollte später ebenfalls Polizist werden. Nach der High School strebte er dann eine Anstellung beim FBI an und schrieb sich dafür an der Universität in Farmingdale ein, um dort Strafjustiz zu studieren.

An dieser Uni freundete er sich mit jemandem an, der dort arbeitete. Nach einigen Monaten kam er durch diesen Bekannten mit der Schauspielerei in Berührung. Der Freund lud ihn eines Tages zu einer Musical-Aufführung in der Stadt ein und William, der sich vorher niemals ein Theaterstück angesehen hatte, war davon total fasziniert und es ließ ihn fortan nicht mehr los.
Neben dem normalen Studium schrieb er sich darum zusätzlich noch in eine Schauspielklasse ein und belegte dort so viele Kurse wie möglich. Zu dieser Zeit war das alles noch Spaß für ihn und er machte es nur, weil es ihm "einen Kick" gab. Dass er später wirklich mal ins Schauspielfach wechseln würde, ahnte er damals noch nicht.

1976 wechselte er daher auch erst einmal an die Uni in Brockport und 1978, nach dem 1. Staatsexamen, fasste er dann den Entschluss, dass er doch kein Kriminalist werden wollte. Während einer der Examensprüfungen hatte er über seine berufliche Zukunft nachgedacht und dabei festgestellt, dass er viel lieber ein Schauspieler sein möchte. So beendete er das Studium mit dem Titel "Bachelor of science degree in criminal justice" und bewarb sich anschließend an der renommierten Schauspielschule "American Academy of Dramatic Arts" in New York. Er wurde angenommen und konnte dort seine Ausbildung absolvieren.

Nach dieser Ausbildung wurde William ein Mitglied im Circle Repertory Theater, wo er viel Kritikerlob für seine schauspielerische Leistung in "The Fiery Furnace" unter der Regie von Norman Rene erntete. Weitere Theaterengagements hatte er im Stück "Raft of the Medusa" am Minetta Lane Theater, in "The Years" am Manhattan Theater Club, in "Clothes for a Summer Hotel" auf dem bekannten Williamstown Theater Festival und in "Machinal" am Joseph Papp’s Public Theater.

William versuchte nebenher auch, an Rollen in Serien oder Filmen zu kommen, doch diese blieben ihm lange verwehrt. Er selber wollte ja gerne, aber es engagierte ihn einfach niemand. Die Jobs beim Theater machten ihm zwar Spaß und er erhielt gute Kritiken für diese, doch er schaffte den Sprung ins Fernsehen und auf die Kinoleinwand einfach nicht. Ganze acht Jahre lang jobte er darum nebenher noch (manchmal auch schon fast "hauptberuflich") als Kellner, wobei er in Restaurants und Imbissen den Gästen das Essen servierte. Zwischendurch verkaufte er kurzzeitig auch mal Tickets für die U-Bahn, arbeitete als Möbelpacker und Umzugshelfer (dafür kaufte er sich einen roten Pick Up-Truck) und jobbte als Bartender auf Partys, wobei er einmal auch auf einer Party von Jennifer Anistons Vater die Cocktails mixte.

1987 bekam er dann endlich seine erste Rolle im Fernsehen. Zwei Staffeln lang spielte er in der Daily Soap "As The World Turns" mit und hatte danach bis 1993 noch ein paar Gastauftritte in dieser Serie. Auf eigenen Wunsch stieg er dort dann aber aus, damit er seine weitere Karriere in Richtung Kinofilme lenken konnte.
Nach anfänglich sehr kleinen Parts in "Ramona!" (1993) und "Quiz Show" (1994) folgte 1995 Williams erste größere Nebenrolle im Film "Die Kehrseite der Medaille". Und was danach bis jetzt noch alles kam, kann auf der Seite "Filmografie" nachgelesen werden (siehe im linken Navigationsmenü).